... Steuern kommt von "Steuerung"

Rechtliche und steuerrechtliche Vertretung

Rolf Clement

Rechts- u. Steuerkanzlei Holle

Schon immer greift der Gesetzgeber durch Steuerung (Steuern) in die Entwicklung der Wirtschaft ein, um Unternehmer zum Wohle der Gesellschaft indirekt zu leiten. Ein Unternehmer würde ohne Anreiz wichtige Entwicklungen nicht oder zu spät angehen. Dieses spricht auch gegen ein vereinfachtes Steuersystem, wodurch die Wirtschaft ihre Dynamik verlieren würde.

 

Das heißt nicht, dass wir keine Reformen brauchen. Wir müssen schnell in Europa einen neuen modernen Maßstab finden, der zwischen unseren südländischen Nachbarstaaten und uns ca. in der Mitte liegen sollte.

Einen Maßstab, den die Politiker zusammen mit den Unternehmern, mit Schwerpunt auf Mittelstand, finden müssen. Verfolgung, Zwang, Kriminalisierung und Datenklau können hier nicht die Basis sein.

 

Die Strukturveränderungen, die viele Unternehmen in den letzten Jahren geleistet haben, müssen jetzt von den Staaten, Ländern und Kommunen nachgezogen werden, so dass Staatsverschuldung gar nicht erst nötig wird. In einer Staatenstruktur, in der viele der Beteiligten keine Entscheidungen treffen dürfen, und so nichts bewirken können, ist eine vollständige Verschlankung unumgänglich.

 

Das Ziel lautet:

Ein Steuersystem auf den Weg zu bringen, das von Europas Unternehmern mitgetragen wird, so dass mit dem vorhandenen Geld auszukommen ist, ohne neue Schulden zu verursachen.

Schon heute sind über 70% der Steuern indirekte Steuern, was bedeutet, dass Zwangsmaßnahmen gegen Unternehmer völlig ineffizient sind, und obendrein noch der Gemeinschaft schaden.

 

Es ist also eine Systemveränderung vonnöten, die solche Dinge wie Korruption, Vetternwirtschaft und dergleichen (auch in der BR-Deutschland) schnellsten unterbinden, und wo künftig dieses von vornherein ausgeschlossen ist.

Europa braucht schlanke, moderne und vor allem gemeinsame Organe, die wie die moderne Wirtschaft ebenso effektiv und funktional sein sollten.

"Kein Steuerpflichtiger ist verpflichtet, den Sachverhalt so zu gestalten, dass ein Steueranspruch entsteht.  -  Vielmehr steht es ihm frei, die Steuer zu vermeiden und eine Gestaltung zu wählen, die eine geringere Steuerbelastung nach sich zieht."   Beschluss v. 20.05.1997, Bundesfinanzhof, Az. VIII B 108/96

Bundesfinanzhof 1997

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